Gold in Goldkronach - eine Geschichte die überrascht
Goldkronach. Klang für mich nach Bayern, nach Fichtelgebirge, nach einer ruhigen Kleinstadt mit imposantem Sandsteinmarktplatz. Aber der Name hat eine Geschichte, die ich nicht kannte – und die, als ich sie hörte, erst ungläubig machte und dann begeisterte.
Hier wurde Gold abgebaut. Wirklich. Jahrhundertelang war Goldkronach eines der bedeutendsten Goldbergbauzentren Deutschlands. Kein Marketing, keine Legende – in den Bergen rund um die Stadt lagen Erzgänge, die Bergleute seit dem Mittelalter in die Tiefe lockten. Der Name ist kein Zufall. Er ist ein Versprechen das die Stadt einmal gehalten hat.
Und dann kommt die zweite Überraschung.
1792 kam ein 23-jähriger junger Mann nach Goldkronach – als preußischer Bergbauinspektor. Sein Name: Alexander von Humboldt. Ja, der Humboldt. Der spätere Weltenentdecker, der Südamerika erkundete, den Orinoco befuhr und die moderne Naturwissenschaft mitprägte, lebte und arbeitete hier. Er reorganisierte den Bergbau, führte Sicherheitslampen für die Bergleute ein, gründete eine Bergbauschule – und beobachtete dabei alles mit diesen unersättlichen Augen, die später die Welt sehen sollten.
Goldkronach war eine seiner ersten großen Stationen. Wer weiß, ob Humboldt ohne diese Jahre hier derselbe geblieben wäre.
Und jetzt die Idee die daraus entstanden ist.
Wenn Goldkronach Gold im Namen trägt, wenn hier einmal wirklich nach Gold gegraben wurde – dann muss es auch einen Goldkronach-Eisbecher geben. Mit essbarem Gold obendrauf.
Kein Witz. Wir arbeiten daran.
Denn auch wenn man heute in Goldkronach kein Gold mehr abbaut – ein bisschen Glanz kann man sich gönnen. Zum Beispiel in einem Eisbecher am Marktplatz 8.
Wir halten euch auf dem Laufenden. 🍦✨